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Von Printara · Veröffentlicht am 11. Oktober 2026 · 21 Minuten Lesezeit

Silikonform aus einer STL herstellen: gedruckter Formkasten oder gedruckte Stützschale

Formen und Gießen
Veröffentlicht Etwa 25 Min. Lesezeit

Du hast eine STL und willst Kopien davon aus Gießharz, Wachs, Gips oder Seife. Der Weg, der bei fast jedem Modell funktioniert, ist nicht, die Form selbst zu drucken. Du druckst das Urmodell und einen starren Behälter, gießt flüssiges Silikon um das Urmodell, und das ausgehärtete Silikon wird zur Form. Der Behälter ist entweder ein Formkasten (ein einfacher Kasten, den das Silikon ausfüllt) oder eine Stützschale (ein Mantel, der dem Urmodell in gleichbleibendem Abstand folgt).

Diese Anleitung zeigt, wann du was nimmst, wie du die STL vorbereitest, wo Trennlinie und Zentrierschlösser hingehören, wie dick Silikon und gedruckte Wände sein sollten, wo Eingusstrichter und Entlüftungen sitzen und wie du ausrechnest, wie viel Silikon du kaufen musst. Dazu kommen Druckeinstellungen, der Guss selbst, das Entformen und die häufigsten Fehler.

Kurzfassung. Bereite das Urmodell in seiner Endgröße vor, glatt und versiegelt, und klebe es auf die Grundplatte. Für ein kleines oder gedrungenes Urmodell druckst du einen Kasten mit 10 bis 15 mm Silikon rundherum. Für ein hohes, großes oder dünnes Urmodell druckst du eine Schale mit 6 bis 10 mm Silikon, das von der Schale gehalten wird. Silikonbedarf = Kastenvolumen minus Volumen des Urmodells (bei einer Schale: Oberfläche des Urmodells × Silikonstärke, plus etwa 25 Prozent), mal Dichte des Silikons, plus etwa 10 Prozent. Wiege beide Komponenten ab, rühre langsam, gieß in dünnem Strahl an die tiefste Stelle abseits des Urmodells, lass das Silikon bei Raumtemperatur vollständig aushärten und öffne dann Kasten oder Schale.

Transparenzhinweis: Der im Abschnitt zu den Werkzeugen dieser Anleitung beschriebene Mold Maker stammt von Printara. Alles vor diesem Abschnitt funktioniert mit jedem Werkzeug, auch mit einem Kasten, den du von Hand baust.

Warum Silikon und wofür der Drucker da ist

Wer regelmäßig gießt, hält gedruckte Formen aus starrem Kunststoff oft für heikel und Silikonformen für besser und wiederverwendbar. Für die meisten Modelle stimmt das. Eine starre gedruckte Form gibt einen Abguss nur frei, wenn nichts am Teil hinter die Trennlinie zurückspringt. Ihre Schichtlinien bilden sich in jeder Kopie ab, und sie braucht jedes Mal Trennmittel. Silikon dehnt sich über Hinterschneidungen, bildet die Oberfläche des Urmodells ab und lässt sich abziehen.

Der 3D-Drucker hat also zwei Aufgaben: das Urmodell herzustellen, falls du noch keins hast, und die starren Teile, die das flüssige Silikon halten, während es aushärtet (und die später das ausgehärtete Silikon in Form halten, während du gießt). Halte vier Dinge auseinander, denn Anleitungen und Werkzeuge werfen sie gern durcheinander:

  1. Das Urmodell: das Objekt, von dem du Kopien willst. Ein Druck deiner STL oder irgendein Original.
  2. Der gedruckte Kasten oder die gedruckte Schale: der Behälter. Er ist wiederverwendbar.
  3. Die Silikonform: das flexible Negativ, das im Behälter aushärtet. In diese Form gießt du.
  4. Der Abguss: die Kopie, aus Gießharz, Wachs, Gips, Seife oder etwas Ähnlichem.

Wann reicht eine starre gedruckte Form? Wenn das Modell keine Hinterschneidungen hat, eine flache Rückseite oder eine offensichtliche Trennebene und etwas Entformungsschräge (1 bis 2 Grad oder mehr an Wänden, die in Öffnungsrichtung der Form verlaufen). Einfache Seifenstücke, Fliesen, Untersetzer und Gipsblöcke klappen. Figuren, Gesichter, Hände und alles mit Textur verlangen nach Silikon.

Formkasten oder Stützschale: so entscheidest du

Beides sind gedruckte Behälter für Silikon. Sie unterscheiden sich darin, wie viel Silikon sie schlucken und wie viel Druck- und Abdichtarbeit sie machen.

Gedruckter FormkastenGedruckte Stützschale (Mantel, Mutterform)
Was es istEin Kasten oder Zylinder um das Urmodell; das Silikon füllt den ganzen RaumEin Mantel, der dem Urmodell in gleichbleibendem Abstand folgt; das Silikon füllt nur diesen Spalt
SilikonverbrauchAm höchsten: jede Ecke des KastensAm niedrigsten: eine gleichmäßige Schicht um das Urmodell
Gedruckte TeileEine Grundplatte und zwei bis vier Wände, einfach zu drucken und abzudichtenEine Grundplatte und mehrere Segmente, die der Kontur folgen: mehr Nähte zum Abdichten und Ausrichten
Silikonstärke10 bis 15 mm; dicker schadet nicht, außer deinem Geldbeutel6 bis 10 mm; die Schale hält die Gestalt, das Silikon muss nur abbilden und nachgeben
Die Form danachEin massiver Block, der von selbst stehtEine dünnere Haut, die für jeden Guss zurück in die Schale kommt
Am besten fürKleine, gedrungene oder kompakte Urmodelle, Stücke mit flacher Rückseite, deine erste Form, einen einteiligen Block, den du aufschneidestHohe, große, dünne oder verzweigte Urmodelle, teures Silikon, Hohlgüsse, die durch eine Öffnung gegossen werden
Achte aufDie Silikonkosten steigen mit der Kastengröße schnellLuft, die unter der Schalendecke oder unter Überhängen eingeschlossen wird; Entlüftungen sind Pflicht
Dasselbe Urmodell in einem gedruckten Formkasten und in einer gedruckten Stützschale Querschnitt. Links: ein rechteckiger gedruckter Kasten um ein eiförmiges Urmodell, ganz mit Silikon gefüllt. Rechts: eine gedruckte Schale, die dem Urmodell in gleichbleibendem Abstand folgt, mit einem Eingusstrichter oben und einer Entlüftung; das Silikon füllt nur den gleichmäßigen Spalt zwischen Urmodell und Schale. Gedruckter FormkastenGedruckte Schale UrmodellUrmodell Silikon Formkasten Stützschale Silikon Einguss Entlüftung Silikon füllt den ganzen Kasteneine gleichmäßige Silikonschicht
Dasselbe Urmodell, dieselben 10 mm Silikon: Der Kasten füllt jede Ecke, die Schale nur den Spalt. Die Schale braucht einen Eingusstrichter und Entlüftungen, weil sie oben geschlossen ist.

Ein Rechenbeispiel zeigt, warum die Wahl wichtig ist. Damit die Zahlen nachprüfbar bleiben, nimm ein eiförmiges Urmodell mit 80 × 70 × 150 mm (ein Ellipsoid; eine echte Figur kommt dem nahe, ist aber nicht identisch) und gib ihm überall 10 mm Silikon:

Dasselbe Urmodell, dieselben 10 mm Silikon, und der Kasten braucht etwa dreimal so viel. Bei einer Figur mit Armen, einer Waffe oder einem Umhang ist der Unterschied größer, weil der Kasten auch die ganze Luft zwischen Gliedmaßen und Körper füllt. Bei einem gedrungenen, klobigen Urmodell ist der Unterschied gering, und der Kasten ist einfacher. Das ist die ganze Entscheidung: Der Kasten spart Arbeit, die Schale spart Silikon.

Schritt 1: Die STL des Urmodells vorbereiten

Mach das Modell wasserdicht. Eine Form ist der Raum um dein Modell, also muss das Modell eine geschlossene Oberfläche sein: keine Löcher, keine umgedrehten Flächen, keine losen Körper im Inneren. Die meisten Slicer melden und reparieren einfache Probleme beim Import, und das Add-on 3D-Print Toolbox von Blender findet Non-Manifold-Kanten. Scans und Sculpts sind die üblichen Verdächtigen.

Prüfe Größe und Einheiten. Lies die Abmessungen nach dem Import in Millimetern ab. Ein in Zoll exportiertes Modell kommt 25,4-mal zu klein an. Leg die Endgröße jetzt fest, denn das Silikon kopiert, was immer du ihm gibst. Platinsilikon schrumpft kaum (Smooth-On gibt für Mold Star 30 weniger als 0,001 in/in an). Zinnsilikon schrumpft mit der Zeit etwas mehr. Wenn dein Gießmaterial schwindet, skaliere das Urmodell mit dem Wert aus dessen Datenblatt, nicht nach Gefühl.

Wähle die Öffnung. Entscheide, welche Fläche des Urmodells zur Öffnung der fertigen Form wird, also zu der Stelle, an der später Gießharz oder Wachs hineinkommt. Meist ist das der Boden oder die Rückseite: flach, verdeckt und dort, wo eine kleine Angussstelle nicht stört. Das Urmodell steht auf dieser Fläche, und das Silikon bedeckt alles andere.

Sieh dir dünne Teile an. Schwerter, Finger, Antennen und dünne Umhänge sind die Stellen, an denen Silikon reißt und sich Luft versteckt. Verdicke sie, entferne sie und gieß sie separat ab, oder teile das Urmodell. Ein Urmodell, das zu groß für deinen Drucker oder dein Silikonbudget ist, kannst du vorher in Teile schneiden, zum Beispiel mit dem Printara STL-Splitter.

Glätte die Oberfläche. Silikon bildet alles ab, auch Schichtlinien. Schleife und grundiere FDM-Urmodelle oder drucke das Urmodell auf einem Resin-Drucker. FDM-Drucke sind porös, also versiegle sie.

Urmodelle aus Resin müssen vollständig ausgehärtet sein. Platinsilikon kann an Resin, das nicht vollständig ausgehärtet ist, klebrig bleiben. Das Vorgehen von Smooth-On: den Druck in Isopropylalkohol waschen, dann mit Wasser und Seife, trocknen lassen und mindestens 6 Stunden mit UV nachhärten, dabei drehen, damit das Licht jede Fläche erreicht, auch tief liegende Stellen. Dann mit klarem Acrylspray oder einer Epoxidbeschichtung versiegeln und das vollständig trocknen lassen. Wenn du das Urmodell eigens zum Abformen druckst, nimm ein klares oder transluzentes Resin: UV-Licht dringt hindurch und härtet es ganz durch, und Smooth-On rät für diesen Zweck von opakem Resin ab.

Teste im Zweifel. Gib einen kleinen Klecks angemischtes Silikon auf eine unwichtige Stelle und lass ihn die volle Aushärtezeit stehen. Härtet er fest aus, tut es der Guss auch. Halte schwefelhaltige Modelliermasse, Latexhandschuhe und Reste von Zinnsilikon von Platinsilikon fern: Jedes davon kann die Aushärtung verhindern. Trag Nitrilhandschuhe und lass jede Versiegelung vollständig trocknen, bevor du gießt.

Schritt 2: Trennlinie und Zentrierschlösser

Wenn die Form keine oben offene Wanne ist, muss sich das Silikon irgendwo öffnen, um das Urmodell herauszulassen. Dafür gibt es drei gängige Wege.

Einteiliger Block, aufgeschnitten. Gieß einen Block, lass ihn aushärten und schneide ihn dann mit einer frischen Klinge an einer Seite auf. Schneide gerade, wo die Klinge nah am Modell ist, und in kleinen Zickzacks weiter weg davon, damit die beiden Lappen wieder ineinandergreifen. Schneide nicht ganz durch; der ungeschnittene Rest hält den Block zusammen. Das ist der Hobby-Standard für Figuren und Miniaturen.

Zweiteilige Silikonform. Gieß die erste Hälfte gegen ein Trennbett (aus Knetmasse oder ein gedrucktes Bett mit Zentriernoppen), trag Trennmittel auf und gieß dann die zweite Hälfte. Silikon haftet an Silikon, also ist das Trennmittel Pflicht. Smooth-On nennt drei Möglichkeiten: ein Trennmittel speziell für Silikon (etwa ihr Ease Release 200), eine Mischung aus 2 Teilen Isopropylalkohol und 1 Teil Spülmittel oder mit Testbenzin verdünnte Vaseline. Teste es zuerst im Kleinen.

Silikonhaut in der Schale. In einer Schale ist das Silikon eine einzige Haut um das Urmodell. Sie lässt sich durch die Öffnung im Boden abziehen, oder du schneidest sie wie oben entlang einer Linie auf, wenn das Urmodell darin festsitzt.

Wo die Trennlinie hingehört. Entlang der breitesten Silhouette, damit nichts breiter ist als sein eigener Weg nach draußen. Entlang von Kanten und auf verdeckten Seiten, weg von Gesichtern und Schrift. Wenn keine Ebene für das ganze Urmodell funktioniert, ist das das Zeichen, das Silikon aufzuschneiden, statt es an einer Ebene zu teilen.

Zentrierschlösser. Zentrierschlösser sorgen dafür, dass sich die Form jedes Mal gleich schließt.

Schritt 3: Silikonstärke, Wände und Passungsspiel

WasStartwertWarum
Silikon um das Urmodell, Kasten10 bis 15 mm an den Seiten und obenDer Block muss beim Gießen von selbst seine Form halten
Silikon um das Urmodell, Schale6 bis 10 mm; mehr an tiefen oder sehr detailreichen StellenDie Schale hält die Gestalt; das Silikon muss nur abbilden und nachgeben
Dünnste Stelle, egal woNicht unter etwa 5 mmDünnes Silikon reißt, meist nach ein paar Abgüssen, nicht beim ersten
Gedruckte Wand, kleiner Kasten oder SchaleEtwa 3 mm, 3 bis 4 PerimeterHält eine Säule flüssiges Silikon, ohne sich auszubeulen
Gedruckte Wand, hoher Kasten4 mm oder mehr oder Rippen; von außen abstützenDer Druck auf die Wände wächst mit der Füllhöhe
Spiel zwischen gedruckten PassteilenEtwa 0,2 mm (FDM, 0,4-mm-Düse)Eng genug zum Abdichten, locker genug zum Zusammenbauen

Das sind Startwerte, keine Datenblattwerte. Prüfe im Datenblatt deines Silikons Härte und Weiterreißfestigkeit. Ein Platinsilikon um Shore 20A bis 30A ist eine gängige Wahl für Abgüsse aus Gießharz, Wachs und Gips: weich genug, um sich über Hinterschneidungen abziehen zu lassen, fest genug, um dünne Wände gerade zu halten.

Schritt 4: Eingusstrichter und Entlüftungen

In einem Kasten ist die Oberseite offen. Gieß in eine Ecke oder an die tiefste Stelle, nie auf das Urmodell, in dünnem Strahl aus einiger Höhe. Smooth-On empfiehlt 2 bis 3 Fuß (etwa 60 bis 90 cm); der fallende Strahl wird gedehnt und lässt Blasen platzen. Lass das Silikon seinen eigenen Pegel finden und über das Urmodell steigen. Füll so lange, bis es den höchsten Punkt um die geplante Stärke bedeckt.

In einer Schale kommt das Silikon durch einen Eingusstrichter oben hinein, läuft nach unten und füllt von unten auf. Die Luft, die es vor sich herschiebt, muss irgendwo hin, und sie sammelt sich an jedem lokalen Hochpunkt des Hohlraums:

Gib jeder dieser Stellen eine Entlüftung: ein kleines Loch (3 bis 5 mm funktionieren mit den meisten gießbaren Silikonen) vom Hochpunkt nach außen, das über dem Pegel des Eingusstrichters endet. Gieß, bis in jeder Entlüftung Silikon erscheint, verschließ sie dann oder lass sie volllaufen und füll den Trichter nach, während sich der Pegel setzt. Forme den Einguss als Trichter und gib ihm etwas Höhe, damit er ein wenig zusätzliches Silikon hält, während die Luft entweicht.

Für das spätere Abgießen liegt die Öffnung der Form meist im Boden. Für Hohlgüsse (Schwenk- oder Rotationsguss) kannst du durch eine Einfüll- und Ablassöffnung im Boden Gießharz einfüllen, die Form drehen, damit es die Wände benetzt, und den Rest wieder ausgießen.

Schritt 5: Ausrechnen, wie viel Silikon du brauchst

Silikon ist der teure Teil der Arbeit, also miss, bevor du kaufst.

Kasten

Silikon (cm3) = Innenlänge x Breite x Höhe des Kastens (cm) - Volumen des Urmodells (cm3)

Die meisten Slicer und Mesh-Werkzeuge zeigen das Volumen eines Modells an: PrusaSlicer in den Objektinformationen, die 3D-Print Toolbox von Blender mit ihrer Volumenprüfung (Volume). Diese Methode beschreibt auch Smooth-On: Kastenvolumen minus Modellvolumen.

Schale

Silikon (cm3) = Oberfläche des Urmodells (cm2) x Silikonstärke (cm) x 1,25

Fläche mal Stärke allein ergibt zu wenig, weil die Außenseite der Schicht größer ist als das Urmodell. Im Ei-Beispiel oben ergibt Fläche × Stärke etwa 302 cm³, während die echte Schicht etwa 371 cm³ hat: etwa 23 Prozent mehr. An dünnen Teilen wie Armen, Schwertern oder Fingern ist der Unterschied noch größer, also betrachte das Ergebnis als Minimum. Wenn das Werkzeug, das deine Schale baut, das Volumen anzeigt, nimm seine Zahl.

Dann in Gewicht umrechnen

Gramm = cm3 x Dichte (g/cm3)

Die Dichte steht im technischen Datenblatt des Silikons. Mold Star 30 zum Beispiel gibt 1,12 g/cm³ an. Rechne etwa 10 Prozent für das dazu, was im Becher und im Trichter bleibt. Für das Ei-Beispiel: Kasten 1.090 cm³ × 1,12 = 1.221 g, plus 10 Prozent = etwa 1,34 kg. Schale 371 cm³ × 1,12 = 416 g, plus 10 Prozent = etwa 0,46 kg.

Keine Zahlen? Dann miss nach. Die einfache Methode von Smooth-On: Stell das Urmodell in den Kasten, gieß Wasser bis zur geplanten Höhe darüber und gieß das Wasser dann in einen Messbecher. Das ist das Silikonvolumen, das du brauchst. Trockne Kasten und Urmodell vollständig, bevor du Silikon gießt.

Mischmengen. Die meisten Silikone werden nach Gewicht in einem festen Verhältnis aus dem Datenblatt gemischt (Mold Star 30: 100 Teile A auf 96 Teile B nach Gewicht oder 1:1 nach Volumen). Wiegen, nicht schätzen.

Schritt 6: Kasten oder Schale drucken

EinstellungKasten oder SchaleUrmodell (wenn du es druckst)
MaterialPLA reicht, Silikon härtet bei Raumtemperatur aus. PETG oder ASA, wenn die Schale die Form hält, während du heißes Wachs gießtResin-Drucker für feine Details oder FDM mit feinen Schichten und Schleifen
Schichthöhe0,2 mm; die Oberfläche des Behälters erreicht den Abguss nieSo fein wie praktikabel: 0,025 bis 0,05 mm bei Resin, etwa 0,08 bis 0,12 mm bei FDM
Wände3 bis 4 PerimeterGenug, um zu schleifen, ohne durchzubrechen
Infill15 bis 25 %Beliebig; die Oberfläche versiegeln
PassflächenWenn möglich flach auf dem Druckbett drucken, damit die Nähte schließen
StützstrukturenVon Passflächen, Zentrierschlössern und dem Inneren der Schale fernhaltenVon sichtbaren Details fernhalten

Drucke vor dem kompletten Satz ein einzelnes Paar Zentrierschlösser oder Clips, um die Passung auf deinem Drucker zu prüfen.

Schritt 7: Zusammenbauen, anmischen und gießen

  1. Befestige das Urmodell auf der Grundplatte. Klebe es fest und zieh eine Raupe Heißkleber oder Knetmasse rund um die Fuge, damit kein Silikon darunterkriechen und eine große Blase hochdrücken kann. Eine gedruckte Grundplatte mit einem Zapfen, auf dem das Urmodell sitzt, erfüllt denselben Zweck.
  2. Schließe den Behälter und dichte ihn ab. Setz die Wände oder Segmente zusammen, zieh die Schrauben oder Clips an und zieh von außen Heißkleber, Knetmasse oder Klebeband an jeder Naht entlang. Stell das Ganze in eine Wanne, damit ein Leck dich Silikon kostet und nicht deine Werkbank.
  3. Trennmittel, wenn das Datenblatt es verlangt. Viele Platinsilikone lösen sich ohne Hilfe von einem versiegelten, glatten Urmodell; manche Kombinationen brauchen einen leichten Sprühnebel Trennmittel. Halte dich an die Tabelle des Silikonherstellers.
  4. Arbeite warm. Raumtemperatur-Silikone sind dafür gemacht, bei etwa 23 °C auszuhärten. Ein kalter Raum, kaltes Material oder ein kaltes Urmodell verlangsamt oder stoppt die Aushärtung.
  5. Wiegen und mischen. Wiege Komponente A und Komponente B im richtigen Verhältnis ab. Rühre so lange langsam, wie das Datenblatt angibt, und kratz dabei Wände und Boden des Bechers ab. Zu kurzes Mischen ist der häufigste Grund, warum eine Form nie aushärtet. Langsames Rühren zieht außerdem weniger Luft ein.
  6. Hol die Luft heraus. Wenn du eine Vakuumkammer hast, entgase das angemischte Silikon: Es steigt, schäumt und fällt zusammen, während die Luft entweicht. Ohne Kammer mischst du zuerst eine kleine Menge an und pinselst oder tupfst eine dünne Detailschicht auf das Urmodell, dann mischst du den Rest an und gießt.
  7. Gießen. Dünner Strahl, an die tiefste Stelle, abseits des Urmodells (Kasten), oder durch den Eingusstrichter, bis in jeder Entlüftung Silikon erscheint (Schale). Behalte die Topfzeit im Blick: Mold Star 30 gibt dir 45 Minuten, schnelle Silikone viel weniger.

Schritt 8: Aushärten, entformen und abgießen

Vollständig aushärten lassen. Lass alles ungestört für die volle Aushärtezeit laut Datenblatt stehen (Mold Star 30: 6 Stunden bei Raumtemperatur), in einem kalten Raum länger.

Entformen.

Heb das Urmodell und den gedruckten Behälter auf. Wenn die Form reißt oder verschleißt, kannst du im selben Behälter eine neue gießen.

Abgießen. Setz das Silikon zum Gießen wieder in seinen Kasten oder seine Schale, damit es seine Form behält. Trag vor jedem Guss ein Trennmittel auf, das zu deinem Gießmaterial passt: Laut Smooth-On kann allein das die Zahl der Abgüsse, die eine Form übersteht, bis zu verdoppeln. Bei Gießharz-Abgüssen verkleinert ein Drucktopf die Blasen im Abguss (für die Form selbst bringt er nichts). Wie lange eine Form hält, hängt vor allem davon ab, was du hineingießt: Kerzenmacher, die Bienenwachs gießen, berichten von Hunderten Abgüssen aus einer Form, während ein chemisch aggressives Gießharz vielleicht nur eine Handvoll schafft.

Lebensmittel. Ein gedruckter Kasten oder eine gedruckte Schale ist so, wie gedruckt, nie lebensmittelecht. Für Schokolade, Eiswürfel oder alles andere, das mit Lebensmitteln in Berührung kommt, gieß die Form aus einem Silikon, das ausdrücklich als lebensmittelecht verkauft wird, und halte dich an die Anweisungen seines Herstellers.

Häufige Fehler und Lösungen

Was du siehstÜbliche UrsacheLösung
Silikon klebrig oder nicht ausgehärtet, wo es das Urmodell berührt hatInhibierung: schwefelhaltige Knetmasse, Latexhandschuhe, nicht durchgehärteter Resin-Druck, Reste von ZinnsilikonSchwefelfreie Knetmasse verwenden (bei Platinsilikon hält eine Versiegelung den Schwefel nicht auf), das Urmodell versiegeln, Resin-Drucke vollständig mit UV nachhärten, Nitrilhandschuhe, zuerst einen Klecks testen
Silikon überall weich oder klebrigFalsches Verhältnis oder zu kurz gemischt; zu kaltGenau wiegen, länger mischen und den Becher auskratzen, bei etwa 23 °C arbeiten
Kleine Blasen auf der FormoberflächeBeim Mischen eingerührte Luft, Luft, die über das Urmodell nach unten mitgerissen wurdeLangsam mischen, entgasen oder eine Detailschicht verwenden, in dünnem Strahl abseits des Urmodells gießen
Eine große Blase am BodenSilikon ist unter das Urmodell gelaufen und hat Luft nach oben gedrücktDas Urmodell festkleben und die Fuge mit Heißkleber oder Knetmasse abdichten
Hohlraum unter einem Kinn oder einer KrempeEingeschlossene Luft in einer geschlossenen SchaleAn diesem Hochpunkt eine Entlüftung ergänzen; füllen, bis in der Entlüftung Silikon erscheint
Silikon ist aus dem Kasten ausgelaufenSpalten in den Nähten oder Schichtlinien auf den PassflächenNähte von außen abdichten, Passflächen flach drucken, 3 oder mehr Perimeter, in einer Wanne gießen
Kastenwände ausgebeultWände zu dünn für die HöheDickere Wände oder Rippen, von außen abstützen (ein Eimer mit trockenem Reis oder Sand tut es)
Form ist bei den ersten Entformungen gerissenSilikon an einer Stelle zu dünn, scharfe Innenecken, Silikon zu hart für die HinterschneidungenDort mehr Silikon, Ecken am Urmodell abrunden, ein weicheres Silikon
Schichtlinien auf jedem AbgussOberfläche des Urmodells nicht nachbearbeitetDas Urmodell schleifen und grundieren oder in Resin drucken
Abguss hat die falsche GrößeEinheiten (mm oder Zoll) oder Schwund nicht eingeplantAbmessungen nach dem Import prüfen, mit Werten aus dem Datenblatt skalieren
Abguss steckt in einer starren gedruckten Form festHinterschneidung oder keine EntformungsschrägeFür diese Geometrie Silikon verwenden oder Entformungsschräge ergänzen und die Trennebene verschieben

Kasten oder Schale von einem Werkzeug bauen lassen

Alles oben lässt sich von Hand im CAD zeichnen: Ein Kasten besteht aus ein paar Rechtecken, eine Schale ist ein Offset des Urmodells, in Stücke geschnitten. Knifflig sind die Zentrierschlösser, die Entlüftungen, der Trennflansch und dass jede Naht genau passt. Inzwischen bauen mehrere Browser-Werkzeuge diese Teile aus einer STL. Eines davon entwickeln wir selbst, den Printara Mold Maker. Deshalb steht hier, was er kann und was nicht, gefolgt von einem kurzen Vergleich mit den anderen.

Eine adaptive Stützschale, um eine Büste auseinandergezogen: Segmente der Schale, Grundplatte und Urmodell
Eine adaptive Stützschale, im Printara Mold Maker um eine Büste gebaut und in der Vorschau auseinandergezogen: die Segmente der Schale, die Grundplatte und das Urmodell. Bildschirmansicht aus der Lektion der Academy.

Was der Printara Mold Maker macht

Transparente Stützschale mit einer möglichen Luftfalle, rot markiert
Luftfallen werden dort markiert, wo das Silikon womöglich nicht hinkommt, hier in der Nähe des Gesichts. Das ist eine Warnung zum Prüfen und Entlüften, keine Garantie für eine blasenfreie Form.

Die Markierung der Luftfallen und die Füllvorschau sind Prüfungen, keine Garantie: Entgasen, Gießgeschwindigkeit und Entlüftungen entscheiden weiterhin, ob ein Abguss sauber herauskommt.

Zugang und Kosten. Mold Maker steht jedem Printara-Konto offen, und das Konto ist kostenlos, ohne Kreditkarte. Eine auf deinem eigenen Computer gebaute Form kostet nichts, ebenso wenig das Speichern in deiner Bibliothek und das Herunterladen der Teile. Ein Bau auf den Servern von Printara kostet Credits, und der Build-Button zeigt den Preis, bevor der Bau startet: 10 für eine Pressform, 20 für eine Gießwanne, einen offenen Formkasten oder eine einteilige Schnittform und 30 für eine adaptive Stützschale, einen zweiteiligen Silikon-Formkasten, eine gedruckte zweiteilige Form oder ein Gefäß mit Innenkern. Schlägt ein Server-Bau fehl, kommen die Credits zurück, und ein erneuter Bau derselben STL als derselbe Formtyp innerhalb von 24 Stunden ist kostenlos, bis zu 3-mal. Neue Konten starten mit 0 Credits; Credit-Pakete und Tarife findest du auf der Preisseite.

Den Ablauf ansehen

Diese Lektion der Printara Academy baut in etwa fünf Minuten eine adaptive Stützschale um eine Büste, vom skalierten Urmodell bis zum gespeicherten Form-Set. Dieselbe Lektion findest du auf der Lektionsseite der Academy, vertont in sieben Sprachen und ohne Konto anzusehen. Sie zeigt den Entwurf am Bildschirm, keinen physischen Gusstest.

Silikonformenbau: eine 3D-gedruckte Stützschale aus jeder STL entwerfen, auf dem YouTube-Kanal von Printara. Auf YouTube ansehen.

Browser-Tools für den Formenbau auf einen Blick

Stand Oktober 2026, abgelesen auf den eigenen Seiten jedes Anbieters am 11. Oktober 2026. Der vollständige Vergleich hat mehr Zeilen, die Preise und die Quelle jeder Zeile.

MeshcastMoldStudio3DMold StudioPrintara Mold Maker
Kostenlos testenErstellen und Vorschau ohne Anmeldung; ein kostenloses Konto lädt in der ersten Woche 5 Dateien herunter, danach 3 pro Woche, für den privaten GebrauchKostenloser Maker-Tarif: 5 Formvorschauen pro Monat in jedem Modus und 3 Downloads von Block-Formen pro Monat; Silikon- und Skin-Downloads brauchen ProGastmodus ohne Konto: Kasten- und konturnahe Formen sind kostenlos; der Download einer Silikonform kostet einen CoinKostenloses Konto: Jeder Formtyp wird kostenlos auf deinem eigenen Computer gebaut; ein Server-Bau kostet 10 bis 30 Credits
Silikon-Formkasten oder GehäuseJa, rechteckig oder rundJa, gedrucktes GehäuseJa, Modus für SilikonformenJa: offener Formkasten, einteilige Schnittform, zweiteiliger Silikon-Formkasten
Schale, die dem Urmodell folgtJa, eng anliegende Schale in 2 bis 4 TeilenJa, Skin-ModusJa, konturnahe VarianteJa, adaptive Stützschale mit 2 bis 4 Segmenten
Silikonmenge vor dem DruckJa, im Tool geschätztJa, SilikonrechnerJa, in cm³ und GrammJa, Füllvorschau mit Volumenschätzung
EingabeSTL, OBJ, 3MFSTL, 3MFSTL (binär)STL

Wo die anderen heute vorn liegen: Meshcast hat einen eigenen Generator für jedes Handwerk, eine kostenlose Bibliothek mit fertigen Formen und eine große Sammlung von Anleitungen; MoldStudio3D hat elf Produktdesigner, Formen für keramischen Schlickerguss und Präsentationswerkzeuge; und Mold Studio braucht für seine Kasten- und konturnahen Formen überhaupt kein Konto. Wo der Printara Mold Maker passt: acht Formtypen in einem Werkzeug, alle kostenlos, wenn sie auf deinem eigenen Computer gebaut werden, eine README und eine Liste des Befestigungsmaterials bei jedem Bau sowie Luftfallen- und Füllvorschau vor dem Druck. Er eignet sich für alle, die das ganze Set an einem Ort wollen oder ihre Urmodelle in Printara vorbereiten.

Kein Drucker oder keine Zeit? Das Printara Atelier in Prag fertigt Silikonformen und Abgüsse aus Gießharz oder Gips von Hand. Auf dem Marktplatz gibt es außerdem eine Kategorie Gussformen mit Form-Sets, die in Mold Maker entstanden sind, etwa diese adaptive Stützschale für eine Torso-Büste.

Bau dein Form-Set

Offen für jedes Printara-Konto. Lade eine STL, wähle einen von acht Formtypen und bau die Form kostenlos auf deinem eigenen Computer.

Mold Maker öffnen So funktioniert Mold Maker

Häufige Fragen

Kann ich Silikon direkt in eine 3D-gedruckte Form gießen?

Du kannst Silikon in einen gedruckten Kasten oder eine gedruckte Schale gießen: Der Druck ist der Behälter, und das ausgehärtete Silikon ist die Form. Eine starre Form zu drucken und Gießharz oder Wachs direkt hineinzugießen, funktioniert nur bei einfachen Geometrien ohne Hinterschneidungen und mit etwas Entformungsschräge.

Ist ein gedruckter Formkasten oder eine gedruckte Stützschale besser?

Ein Kasten ist einfacher zu drucken und abzudichten und passt zu kleinen, gedrungenen Urmodellen. Eine Schale braucht bei hohen, großen oder dünnen Urmodellen weit weniger Silikon: In unserem Rechenbeispiel brauchte dasselbe Urmodell im Kasten etwa dreimal so viel Silikon wie in einer Schale mit derselben Stärke von 10 mm. Eine Schale braucht an jedem Hochpunkt eine Entlüftung.

Wie dick sollte das Silikon um das Urmodell sein?

Als Startwert 10 bis 15 mm in einem Kasten und 6 bis 10 mm in einer Schale, und nirgends unter etwa 5 mm. Dünnes Silikon reißt nach ein paar Abgüssen. An tiefen oder sehr detailreichen Stellen darf es dicker sein.

Wie viel Silikon brauche ich für meine STL?

Für einen Kasten: Innenvolumen des Kastens minus Volumen des Urmodells. Für eine Schale: Oberfläche des Urmodells mal Silikonstärke, plus etwa 25 Prozent (mehr bei dünnen Teilen). Multipliziere die cm³ mit der Dichte aus dem Datenblatt, um Gramm zu erhalten, und rechne etwa 10 Prozent für Becher und Eingusstrichter dazu.

Brauche ich eine Vakuumkammer?

Sie hilft, besonders bei feinen Details, ist aber nicht nötig. Ohne Kammer pinselst du zuerst eine dünne Detailschicht auf das Urmodell und gießt dann den Rest langsam in dünnem Strahl an die tiefste Stelle des Kastens, abseits des Urmodells.

Härtet Platinsilikon auf einem 3D-Druck aus Resin aus?

Nur wenn der Druck vollständig ausgehärtet ist. Wasch ihn, härte jede Fläche mit UV nach (Smooth-On empfiehlt mindestens 6 Stunden, dabei den Druck drehen), versiegle ihn mit klarem Acryl oder einer Epoxidbeschichtung und teste zuerst einen kleinen Klecks Silikon.

Welches Trennmittel brauche ich für eine zweiteilige Silikonform?

Silikon haftet an Silikon, deshalb braucht die Trennfläche ein Trennmittel speziell für Silikon, eine Mischung aus Isopropylalkohol und Spülmittel im Verhältnis 2:1 oder verdünnte Vaseline. Teste es zuerst im Kleinen.

Kann ich aus einer STL eine lebensmittelechte Form machen?

Gedruckter Kunststoff ist so, wie er gedruckt ist, nicht lebensmittelecht. Gieß mit dem gedruckten Kasten oder der Schale eine Form aus einem Silikon, das ausdrücklich als lebensmittelecht verkauft wird, und halte dich an die Anweisungen seines Herstellers.

Wie viele Abgüsse hält eine Silikonform?

Das hängt vor allem davon ab, was du gießt. Wachs ist schonend und kann Hunderte Abgüsse ergeben; aggressive Gießharze nutzen eine Form viel schneller ab. Trennmittel vor jedem Guss und zügiges Entformen verlängern beide ihre Lebensdauer.

Kann ein Werkzeug den Formkasten oder die Schale aus meiner STL bauen?

Ja. Mehrere Browser-Werkzeuge bauen die gedruckten Teile aus einer STL, darunter Meshcast, MoldStudio3D, Mold Studio und der Printara Mold Maker. Sie unterscheiden sich bei den Formtypen, den kostenlosen Kontingenten und darin, wo die Geometrie berechnet wird. Unser Vergleich listet Funktionen und Preise jedes Werkzeugs nach seinen eigenen Seiten auf, Stand Oktober 2026.

Muss mein Urmodell mit KI oder in Printara erstellt sein, damit ich den Printara Mold Maker nutzen kann?

Nein. Mold Maker arbeitet mit jedem STL-Urmodell: deiner eigenen Skulptur, einem Scan oder einem in Printara erstellten Modell. Er steht jedem Printara-Konto offen. Eine auf deinem eigenen Computer gebaute Form ist kostenlos; ein Bau auf den Servern von Printara kostet je nach Formtyp 10 bis 30 Credits.

Die Materialangaben in dieser Anleitung stammen aus den öffentlichen technischen Daten und FAQ von Smooth-On, geprüft am 11. Oktober 2026: dem Datenblatt von Mold Star 30 und ihren FAQ zu Mengenschätzung, Blasen, Inhibierung, Gießen ohne Vakuum, nicht aushärtendem Silikon, SLA-Drucken, Trennmitteln für Silikon auf Silikon, Lebensdauer von Formen und Platin- oder Zinnsilikon. Die Angaben zu Mold Maker stammen von der Mold-Maker-Seite und der Anleitung zum KI-Formenbau vom selben Tag. Halte dich immer an das Datenblatt des Silikons, das du tatsächlich verwendest.

Über Printara. Printara ist eine KI-gestützte Plattform für kreative Fertigung, mit der sich 3D-Modelle, Dioramen, Laserschnitt-Designs, Gussformen und druckbare Produkte erstellen lassen. Fragen oder Korrekturen: hello@printara.co.